Termine
10.12.2021 | 20:00 - 22:00 Uhr
Weihnachtsfeier

Virtuelles Treffen über Zoom

25.01.2022 | 19:00 - 22:00 Uhr
3. Clubabend im Lionsjahr 2021/22

Villa Bonn

22.02.2022 | 19:00 - 22:00 Uhr
4. Clubabend im Lionsjahr 2021/22

Villa Bonn

29.03.2022 | 20:00 - 22:00 Uhr
2. Ordentliche Mitgliederversammlung im Lionsjahr 2021/22

Villa Bonn

26.04.2022 | 19:00 - 22:00 Uhr
5. Clubabend im Lionsjahr 2021/2022

Villa Bonn

31.05.2022 | 19:00 - 22:00 Uhr
6. Clubabend im Lionsjahr 2021/22

Villa Bonn

28.06.2022 | 19:00 - 23:00 Uhr
Präsidentschaftsübergabe

n.n.

TEILNEHMEN

Aktuelles

Geleitwort des Präsidenten zum Lionsjahr 2021/22

Sehr geehrter, lieber Past-President, sehr geehrte, liebe Lionsfreunde und Damen, 

für mein Präsidentschaftsjahr 2021/22 habe ich das Thema:

Organismus Demokratie. Wirkmächtige Frauen aus Wissenschaft, Politik, Kunst- und Kultur

ausgesucht.

Meinen Ausführungen zum Thema möchte ich zunächst meinen Dank an Hulisi Bayam voranstellen. Denn unser Past-President hat im zurückliegenden Lionsjahr etwas geschafft, was nicht nur besonders war, sondern auf eine gänzlich neue Art und Weise uns als Club zusammengeführt hat. Seine Idee, dass ein jeder von uns etwas über sein Leben, seinen Wertegang und seine außerberuflichen Interessen erzählt, hat uns geholfen, einander besser kennenzulernen und zu verstehen. Es hat uns in dieser pandemischen Zeit geholfen, einander nicht aus den Augen zu verlieren; im Gegenteil. Hinzu kommen sein Einsatz und sein Engagement mit Blick auf die Aufnahme von Frauen in unseren Club, dem nun nichts mehr im Wege steht. Für all dies danke ich ihm und seiner Frau Petra Bayam sehr.

Hulisi Bayam war kommunikativ und griff in zweierlei Richtungen jederzeit zügig zum Telefon, um einerseits Dinge zu klären sowie Neues voranzubringen und um andererseits ein guter Zuhörer zu sein. Wie also in seine Fußstapfen treten? Noch dazu in einem Lions-Jahr in dem ich, als sein Nachfolger, nicht nur als Direktor des Museum Angewandte Kunst und Professor an der HfG Offenbach gefordert bin, sondern zugleich mit dem Intendanten des Schauspiel Frankfurt, Anselm Weber, und dem des Künstlerhauses Mousonturm, Matthias Pees, die Intendanz für das in Deutschland bedeutendste Festival des internationalen Theaters, die für Theater der Welt 2023, innehabe. Mehr noch, ich von der Stadt Frankfurt am Main und der im Kulturfonds Frankfurt RheinMain zusammengeschlossenen Städte und Gemeinden zum Leiter der Bewerbung Frankfurt RheinMain. World Design Capital 2026 berufen wurde, die im März 2023 für das Jahr 2026 eingereicht werden muss. 

Sie merken vielleicht, worauf ich hinauswill: Ich möchte ehrlich sein! Ehrlich in dem was ich Ihnen/Euch versprechen kann, was ich für unseren Club in diesem Lionsjahr als dessen Präsident, was mir eine Ehre und Verpflichtung ist, leisten kann; und was nicht. Lassen Sie mich, lasst ihr mich dafür etwas ausholen, denn nichts geschieht oder anders: kein Denken, keine Vision und kein Handeln kommen ohne eine Reflexion des Ist-Zustandes aus, womit ich nicht einen Blick auf Welt meine, sondern ein Betrachten von Welt beim Stehen in der Welt: Welt, Europa, Deutschland, Frankfurt am Main.

Doch was kennzeichnet diesen Ist-Zustand? Was sind die für mich drängenden Fragen, die von mir Antworten verlangen, meine Haltung und mein Tun bestimmen und bestimmen werden?

Zu meiner Beschreibung eines Ist-Zustandes unserer Welt, gehört die Feststellung, dass das große Versprechen der Globalisierung, den Menschen weltweit mehr Wohlstand zu bringen, zunehmender Skepsis weicht. Dass von Menschen, von uns verursachter Klimawandel, der Raubbau an der Natur, die Macht und Abhängigkeit der Gesellschaften von den großen Tech-Konzernen und die stetig zunehmende Konzentration von Reichtum in den Händen weniger nicht allein zu weltweiten Migrationsbewegungen führen, sondern zu immer mehr Frustration, was eine zunehmende Polarisierung öffentlicher Debatten zur Folge hat. Mit den auf Smartphones und Tablets überall zugänglichen neuen Medien und mit Hilfe von personalisierten Nachrichten ebenso wie Mitteilungen durch trainierte Algorithmen steigt der Grad an Manipulation und der Wahrheitsgehalt einer Mitteilung oder eines Bildes ist immer schwieriger auszumachen oder ist bereits von der Wirklichkeit entkoppelt. Aktuelle Modelle autokratischer Staatsführung in Ost und West finden zunehmend Anhänger und die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie belasten zusätzlich die Idee einer solidarischen Weltgemeinschaft oder anders: Demokratische Strukturen werden poröser.

Und?

Lassen sie uns gemeinsam herausfinden, und dazu möchte ich beitragen, lassen sie uns herausfinden, ob unser Denken, unsere Gefühle und Werte etwas rechtfertigen, also im kritischen Sinne, auch gerechtfertigt sind, wenn es darum geht, mit Vernunft aus- und zu verhandeln, was einer Demokratie nicht nur den Namen gibt, sondern den Prozess im Streben nach Demokratie befördert.

Die Künste, denen ich mich verpflichtet fühle, ob nun noch herkömmlich als angewandt oder bildend bezeichnet, die Literatur, die Musik, der Film und das Theater oder besser die Künstlerinnen und Künstler, Gestalterinnen und Gestalter, Autorinnen und Autoren, Musikerinnen und Musiker und Theaterschaffenden bieten uns diesbezüglich mit der ihren Werken innewohnenden Reflexion, das Erleben sinnlicher Denkräume anderer Art an. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen und auch ich mit den von uns geleiteten Institutionen bieten und kämpfen für jene Schutzräume künstlerischer Entäußerungen, die in bestimmten politischen, gesellschaftlichen Kontexten außerhalb dieser Räume und Orte gar nicht mehr geäußert werden können, wo es nicht um ein Bestätigen vorherrschender Meinungen oder mehrheitsfähiger Weltsichten geht, sondern stattdessen um ein Differenzieren, ein Mehr an Ideen, ein Mehr an Fantasie und ein Mehr an gedanklicher Tiefe – und die deswegen Beachtung und Unterstützung finden sollten, weil wir, sie und ich, dadurch nicht nur bereichert werden können, sondern die Existenz dieser Räume und die Möglichkeit der freien Ausübung und Teilhabe an Kunst und Kultur eine politische Ordnung überhaupt erst zu einer macht, die den Namen Demokratie verdient – ich denke ich muss an dieser Stelle nicht betonen, dass vieles andere natürlich ebenso dazu gehört.

Ich wünsche mir daher, und diesem Wunsch fühle ich mich auch und gerade als ihr neuer Präsident verpflichtet, eine Atmosphäre in unserem Club zu schaffen, die uns offen macht, zu diskutieren – was für mein Dafürhalten eine überlegte Rede und Gegenrede meint –, eine Atmosphäre zu schaffen, die derart einladend wirkt, um einander und denen, die ich gedenke im kommenden Lionsjahr einzuladen – nämlich wirkmächtige Frauen aus Wissenschaft, Politik, Kunst- und Kultur –  mit Respekt zu begegnen und einander und ihnen zuhören zu können, auf das sich unser Lionsclub weiterhin und vielleicht noch deutlicher als eine den „Organismus Demokratie“ fördernde Zelle zu erkennen gibt, gegen, um im Bild zu bleiben, jegliche, schädigenden Virusvarianten.

Ihr Matthias Wagner K

Präsident

Lionsjahr 2021/22

 


Glühweinstand auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt 2021

Leider erlauben es uns die Rahmenbedingungen aufgrund der Corona-Pandemie wiederum nicht, den Glühweinstand aufzubauen.

 


Präsidentschaftsübergabe am 29. Juni 2021

Am 29. Juni 2021 fand der „Stabwechsel“ statt: Der Präsident des Lionsjahres 2020/21, Hulisi Bayam, übergab das Amt an seinen Nachfolger Prof. Matthias Wagner K.

Bis zur letzten Minute sah sich der scheidende Präsident besonderen Herausforderungen ausgesetzt: Nachdem im Jahr seiner Präsidentschaft Corona-bedingt ausschließlich virtuelle Veranstaltungen möglich waren, freuten sich alle Clubmitglieder auf das erste persönliche Treffen und die Übergabe der Präsidentschaft im Frankfurter Metzlerpark. Just in dem Moment, in dem die Führung durch die aktuelle Skulpturenausstellung starten sollte, ging über Frankfurt ein heftiges Gewitter mit Starkregen nieder, so dass sich die Teilnehmer rasch in die Räume des Restaurants „Emma Metzler“ zurückzogen, in dem das Abendessen vorbereitet war. Der Freude über das Wiedersehen tat das keinen Abbruch, und mit großem Applaus dankten die Lionsfreunde dem scheidenden Präsidenten und seiner Gattin für ihr Engagement in diesem schwierigen Jahr. Das Präsidentenpaar hatte aus der Not eine Tugend gemacht und die virtuellen Treffen als Chance genutzt, den Mitgliedern des Clubs ein besseres Kennenlernen zu ermöglichen. In jedem Treffen berichteten drei bis vier Lionsfreunde über ihr Leben, wobei jeder seine eigenen Schwerpunkte setzte, sei es auf berufliche Erfahrungen, Persönlichkeiten oder Situationen, die ihn besonders geprägt haben, auf familiäre Ereignisse … Und so waren nicht wenige Clubmitglieder überrascht, selbst von langjährigen Freunden Neues zu erfahren.

JUMELAGE-TREFFEN MIT DEM LC LUXEMBOURG INTERNATIONAL VOM 14. BIS 16. MAI 2021 IN BURGUND

Leider mußte das Treffen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

 


Neujahrsgruss DES PRÄSIDENTEN 2020/21, HULISI BAYAM

Liebe Lionsfreunde, verehrte Damen,

ein ereignisreiches und zugleich bedrückendes Jahr liegt hinter uns. Bedrückend vor allem, weil wir alle von einem Virus bedroht waren und sind, dessen Gefährlichkeit zu Beginn noch nicht eingeschätzt werden konnte, sich später als äußerst aggressiv und unberechenbar zeigte und schließlich zur Pandemie entwickelte.

Diese Pandemie bedroht uns nach wie vor und schränkt unser Leben ein. Wir alle müssen deshalb durch unser Verhalten helfen, der Gefahr, die von diesem Virus ausgeht, weiterhin Einhalt zu gebieten.

Viele in unserem Land sind Corona-bedingt schuldlos in Notsituationen geraten. Sie sind auf Unterstützung angewiesen. Als Lions sollten wir, getreu unserem Motto „We serve“, die Möglichkeiten nutzen, Betroffenen zu helfen.

Noch immer bedauern wir es sehr, dass die besondere Situation uns auch in diesem Jahr vorerst daran hindern wird, Abende mit persönlichen Begegnungen durchzuführen. Umso mehr freut es uns, dass unsere virtuellen Clubabende angenommen und bisher erfolgreich durchgeführt werden konnten.

Unsere Hoffnung, mit Ihnen recht bald wieder gemeinsame Zusammenkünfte in persönlicher Form veranstalten zu können, bleibt.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein erfolgreiches, von Zuversicht und Gesundheit geprägtes neues Jahr und grüße Sie herzlich.

Ihr Präsident Hulisi Bayam

 


Weihnachtsfeier am 11. Dezember 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Weihnachtsfeier leider nicht im üblichen festlichen Rahmen in der Villa Bonn stattfinden, stattdessen fand sie „virtuell“ via Zoom statt.
Es war ein ungewöhnlicher, aber bewegender Abend: Auf die sehr persönliche Weihnachtsansprache des Präsidenten folgten musikalische Einlagen unseres Lionsfreundes Kaehlbrandt und im „Zoom-Kanon“ gesungene Weihnachtslieder. Im Anschluß berichteten die teilnehmenden Lionsfreunde über ihre persönlichen Erfahrungen und Gebräuche zur Weihnachtszeit. Das gemeinsame Festessen mußte ausbleiben, man sah aber durchaus das eine oder andere Glas Rotwein, mit dem von Bildschirm zu Bildschirm angestoßen wurde.


Glühweinstand auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt 2020

Leider mußte der Weihnachtsmarkt aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.


 

JUMELAGE-TREFFEN MIT DEM LC LUXEMBOURG INTERNATIONAL VOM 15. BIS 17. MAI 2020 IN BURGUND

Leider mußte das Treffen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

 

Neujahrsempfang des Präsidenten am 12. Januar 2020

Zum Auftakt des neuen Kalenderjahres, zugleich Beginn  der zweiten Hälfte seiner Präsidentschaft, hatten LF Dr. Thomas Spies und seine Gattin Gabriele die Mitglieder des Clubs zu sich nach Hause eingeladen. Mit einer launigen, zugleich aber nachdenklichen Ansprache, die voller sprachlicher Raffinesse war, umriß Dr. Spies das Thema seiner Präsidentschaft: Die Sorge um eine Erosion des Rechtsstaats, die sich z.B. darin zeigt, dass von der Justiz gefällte Urteile nicht 1:1 vollzogen werden, eine zunehmende Bereitschaft, sich zugunsten als wichtiger empfundener Werte über die Rechtsordnung hinwegzusetzen oder auch die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit nur zu Lasten der Sicherheit zu verschieben.
Bei anschließendem Umtrunk und Häppchen gab es reichlich Gelegenheit, die Themen zu vertiefen.

 

Glühweinstand auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt 2019

Zum 41. Mal war der Lionsclub Frankfurt am Main mit einem Glühweinstand auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt vertreten. Vom 25. November bis zum 22. Dezember 2019 leisteten Mitglieder des Clubs, oft unterstützt von Angehörigen, Leos sowie Mitarbeiter und Helfer der begünstigten Einrichtungen ehrenamtlich mehr als 200 Dienste à 5 ½ Stunden auf dem Stand, verkauften Glühwein, heißen Apfelwein, Orangensaft, Kaffee und die beliebten Schmalzbrote.

In diesem Jahr konnte ein Reinerlös in Höhe von 43.000 Euro acht sozialen Einrichtungen (Lebenshilfe Frankfurt am Main, Gemeinschaft Altenschlirf, Special Olympics Hessen, Stiftung Waldmühle, Bahnhofsmission Frankfurt, Christoffel-Blindenmission, Evang. St. Petersgemeinde und der Stiftung „FAZ-Leser helfen“) zur Verfügung gestellt werden.

 

 

Weihnachtsfeier am 13. Dezember 2019

Präsident Dr. Thomas Spies und seine Gattin luden zu einer festlichen Weihnachtsfeier in die Villa Bonn ein, um dort in fröhlicher Runde die Adventszeit zu begehen und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Nach der Begrüßung durch den Präsidenten waren die Teilnehmer gebeten, selbst aktiv zu werden und, begleitet von Rudi Wagner am Flügel, traditionelle und moderne Advents- und Weihnachtslieder zu singen, bevor das köstliche Abendessen serviert wurde.

 

Jumelage-Treffen mit dem LC Luxembourg International vom 24. bis 26. Mai 2019 in Eisenach

Seit 1976 sind die Lionsclubs Frankfurt am Main und Luxembourg International in einer Jumelage freundschaftlich verbunden. Abwechselnd organisieren sie jährliche Treffen, in denen die persönlichen Kontakte geknüpft und aufgefrischt werden.

In diesem Jahr lag die Organisation bei LF Jörg Müller vom LC Frankfurt am Main, der eine im wahrsten Sinne des Wortes eindrucksvolle Reise nach Eisenach organisiert hatte: Am Freitag begann das Treffen mit einem Abendessen auf der Wartburg, gefolgt am Samstagvormittag von einem geführten Stadtspaziergang. Am Nachmittag stand der Besuch des Bachhauses mit einem exklusiven Konzert auf alten Instrumenten auf dem Programm. Den Abschluss bildete am Sonntag eine Führung durch die Wartburg. Nicht nur die beiden „großen Geister“ der Stadt, Luther und Bach, auch die sichtbaren dramatischen Veränderungen, die das Stadtbild von Eisenach seit der „Wende“ erfahren hat, boten reichlich Anlass zum Gespräch. Die Teilnehmer verabschiedeten sich mit herzlichem Dank an den Organisator.